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	<title>Kommentare zu: Enterprise 2.0 &#8211; offene Unternehmenskultur</title>
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	<description>Ein Mix aus Kitesurfen, Gadgets und personal Blog</description>
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		<title>Von: Sören</title>
		<link>http://www.philippd.de/2007/10/enterprise-20-offene-unternehmenskultur/comment-page-1/#comment-287</link>
		<dc:creator>Sören</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 22:04:23 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Philipp,

herzlichen Dank für die &quot;Blumen&quot;. Freut mich.

Es gibt ein paar schöne Ausarbeitungen zu den &quot;Naturgesetzen&quot; hinter der Enterprise 2.0 Bewegung. Besonders spannend fand ich das Buch &quot;The Future of Work&quot; von Thomas W. Malone. Er vergleicht den Paradigmenwechseln, den wir gerade in den Unternehmen erleben, mit den Revolutionen und der Demokratisierung am Ende des 18. Jahrhunderts. So kann man sich heute nicht mehr vorstellen, dass es damals ebenso unverstellbar schien, ohne König als Alleinherrscher aus zu kommen. Ebenso wird in vielen Unternehmen argumentiert: &quot;Wir brauchen einen Entscheider.&quot; Und das ist fraglich.

Malone sieht den Auslöser für diese Entwicklung übrigens in Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. Je mehr schneller und günstiger Informationen verbreitet werden können, desto mehr Dezentralität wird möglich und aufgrund der damit verbundenen Freiheit meist wünschenswert.

Das ist die spannendste Transformation in unserer Gesellschaft, die ich mir gegenwärtig vorstellen kann. Die Konsequenzen sind kaum absehbar. Viel Spaß beim Entdecken.

Beste Grüße aus San Francisco vom Web 2.0 Summit

Sören</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Philipp,</p>
<p>herzlichen Dank für die &#8220;Blumen&#8221;. Freut mich.</p>
<p>Es gibt ein paar schöne Ausarbeitungen zu den &#8220;Naturgesetzen&#8221; hinter der Enterprise 2.0 Bewegung. Besonders spannend fand ich das Buch &#8220;The Future of Work&#8221; von Thomas W. Malone. Er vergleicht den Paradigmenwechseln, den wir gerade in den Unternehmen erleben, mit den Revolutionen und der Demokratisierung am Ende des 18. Jahrhunderts. So kann man sich heute nicht mehr vorstellen, dass es damals ebenso unverstellbar schien, ohne König als Alleinherrscher aus zu kommen. Ebenso wird in vielen Unternehmen argumentiert: &#8220;Wir brauchen einen Entscheider.&#8221; Und das ist fraglich.</p>
<p>Malone sieht den Auslöser für diese Entwicklung übrigens in Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern. Je mehr schneller und günstiger Informationen verbreitet werden können, desto mehr Dezentralität wird möglich und aufgrund der damit verbundenen Freiheit meist wünschenswert.</p>
<p>Das ist die spannendste Transformation in unserer Gesellschaft, die ich mir gegenwärtig vorstellen kann. Die Konsequenzen sind kaum absehbar. Viel Spaß beim Entdecken.</p>
<p>Beste Grüße aus San Francisco vom Web 2.0 Summit</p>
<p>Sören</p>
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