8.10.2009

War ne nette Tour

Waren ein paar lustige Tage in Hvide Sande.
Von annähernd Windstille bis mindestens 47 Knoten war alles dabei.
Kleines Video:

Kitenoobs Abschlusstour 2009 Hvide Sande from Philipp Dudda on Vimeo.

So, heute erstmal zur Kitenoobs Abschlusstour 2009 angemeldet. Vom 1. bis 4. Oktober gehts nach Hvide Sande. Der Campingplatz Nordsoe Camping liegt genau zwischen Ringöbing- Fjord und Nordsee. Der Fjord ist im Grunde ein reines Stehrevier und die Nordsee bietet bei Bedarf ordentlich Wellen.

Mir wurde zugetragen, dass für Fassbier ausreichend gesorgt ist :)

Dann hoffen wir mal auf ordentlich Wind und noch nicht zu kaltes Wetter. Anmeldung ist immer noch möglich: http://www.kitenoobs.de/form/66-anmeldung-kitenoobs-saisonabschluss-1-4-okt-2009-in-hvide-sande

Das kommende Wochenende wird es auf jeden Fall wieder ordentlich aufs Wasser gehen. Der Wind für Samstag und Sonntag schaut schonmal sauber aus, ein bisschen böig vielleicht aber… läuft :) . Am Sonntag gehts auf jeden Fall auf nach Fehmarn zur Seat Kitesurf Trophy 2009.

Wenn Freitag doch noch mehr Wind kommen sollte als angesagt wirds noch eine schöne Abendsession in Laboe oder Umgebung geben! Konnte mich heute bei dem Wind schon schwer beherrschen…

Beim Core Gewinnspiel leider nichts gewonnen, da muss ich wohl nochmal selber investen^^

Core Riot XRZu Beginn des Kitesurfing Worldcups in Sankt Peter Ording am letzten Samstag hat Core Kiteboarding einen neuen Kite auf den Markt gebracht – den Riot XR.

XR steht für Cross- Ride. Damit sind die Haupteinsatzgebiete Freeride, Freestyle und Wave gemeint. Im Grunde handelt es sich also ähnlich wie beim GT um einen Kite für einen recht großen Einsatzbereich.

Es handelt sich dabei wie auch beim GT um einen reinen Delta- Kite  mit vier Leinen. Der Auto Relaunch wurde ebenso wie das One-Pump-System offenbar nochmal überarbeitet. An den originalen Bow- Riot sollen vor allem die geringen Barkräte erinnern.

Insgesamt macht das Ding schon einen tollen Eindruck. Ich werde ihn mir morgen Nachmittag auf jeden Fall mal genauer beim Worldcup ansehen, wenn ich es nach St. Peter schaffe.

Den Schirm gibts in Größen zwischen 5.0 und 15 m² in sehr feinen Abstufungen (bis 12m² jeweils 1m² Unterschied). Alle Größen lassen sich mit der vom GT bekannten ESP Bar fliegen.

Besonders gelungen finde dieses tolle Promotionvideo in HD- Qualität: http://www.core-kites.com/download/StreamVideo.php?quality=2

Ich könnte es mir den ganzen Tag lang angucken :)

Und mit ein bisschen Glück könnt ihr das gute Stück sogar gewinnen: http://www.core-kites.com/index.php?option=com_chronocontact&chronoformname=gewinnspiel_spo2009&Itemid=77

Besten Gruß
Philipp

Traurig aber wahr – ich bin tatsächlich seit eineinhalb Jahren nicht dazu gekommen, einen neuen Eintrag hier im Blog zu schreiben. Ist aber denke ich auch nicht weiter schlimm.

Dafür habe ich mich in der zwischenzeit ordentlich auf folgenden Seiten herumgetrieben und diese aufgebaut:

E-Reader Forum – Ein Forenprojekt zum Thema E-Books und E-Book Reader

Kitesurfing Nord – Ein kleines mehr oder weniger privates Kitesurfing Forum. Ziel: Zusammen in Schleswig- Holstein aufs Wasser kommen.

Die meiste Zeit, die ich derzeit nicht mit dem Studium verbringe versuche ich aber so viel wie möglich offline zu Surfen und zum Kiten zu kommen. Was gibt es besseres als einene gelungenen Tag am Strand mit viel Wind. :-)

Das erste Semester an der Nordakademie ist vorbei und Montag geht in Hamburg bei Libri weiter. Bin nicht wirklich oft dazu gekommen, hier was Neues zu schreiben, aber immerhin gibt es bei Twitter immer mal ein paar Tweets ;)
Werde nach Ostern in der Woche in einer WG in Hamburg wohnen und hoffe meine Mitbewohner können besser kochen als ich. Werde aber auch mal Pizza machen :)

31.12.2007

Einen guten Rutsch

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2008!
Für das neue Jahr habe ich bereits wieder eine Reihe wundervoller Vorsätze ausgearbeitet ;) .
Ich werde beim Studium von Anfang an alles genau vor- und nachbereiten. Gleich mitlernen anstatt vor den Klausuren zu lernen. Ich werde auch nach meinem aktuellen sechswöchigen Fitnessprogramm bei einem Fitnessstudio in Neumünster mehr Sport machen als im letzten halben Jahr und vieles mehr. Mal schauen was daraus wird.

Silverster 08 KofferraumHeute Abend werde ich erst mit meinem Onkel, meiner Tante, meinen Eltern und Großeltern Pekingente essen und dann feiern wir bei Casso. Wir haben heute morgen schon gut 1000 Böller, einiges an Raketen, ne große Tüte Berliner, Chips und ausreichend Getränke eingekauft :)
Ich sollte es allerdings nicht übertreiben, weil ich morgen “nach dem Aufstehen” für den Rest der Woche nach Samsö (Dänemark) fahren werde.

Also, feiert und rutscht alle ordentlich, bis nächstes Jahr

Philipp

2 Abende feiern liegen hinter mir. Am Freitag war der “traditionelle” Welcome Inside Day an der Nordakademie – an dem wir Erstsemesterer (Quietschies) auch ganz traditionell von vorne bis hintern verarscht worden sind. Man weiß wirklich nicht, was von den Dingen, die einem von 10 – 20:30 Uhr über die FH erzählt worden sind nun stimmt und was nicht ;) .
Dafür war die Party im Anschluss im Lights ganz sauber. Jo, war ein netter Tag…
Am Samstag war dann außerdem noch das Betriebsfest von Libri im Tropenaquarium Hagenbeck – hat auch Spaß gemacht :) Es gab sehr gutes Essen, es war alles gut geplant und eine doch sehr lockere Stimmung…

Ich habe mir in der letzten Zeit ein paar Artikel und Weblogs über das Thema “Enterprise 2.0″ durchgelesen, was finde ich ein wirklich interessanter Ansatz ist…
Der Begriff ist wohl grundsätzlich von der Bezeichnung “Web 2.0″ abgeleitet und meint, dass in einem Unternehmen Mentalitäten, Vorgehensweisen sowie auch Softwarelösungen, welche von Web 2.0- Projekten bekannt sind, eingesetzt werden.
Betrachtet man große Web 2.0- Portale wie Facebook, StudiVZ, YouTube, Wikipedia oder Qype so stellt man fest, dass diese inhaltlich fast ausschließlich durch die Benutzer geprägt werden und eine ständige soziale Interaktion zwischen verschiedenen Menschen stattfindet. Jeder ist berechtigt, Inhalte hinzuzufügen und Inhalte anderer Nutzer zu kommentieren und zu bewerten.
Durch Texte, Videos und weitere Elemente kann jeder Nutzer so seine individuellen Meinungen und Ideen zu verschiedensten Themen und zu Beiträgen anderer vertreten, ohne dass diese generell durch Kontrollinstanzen zensiert oder verändert werden. Es gibt unter den Nutzern keine klar definierten Hierachien – jeder Webbenutzer ist zunächst einmal gleichberechtigt. Die Akzeptanz und Beliebtheit eines Benutzers ist vielmehr davon abhängig, wie er in dem entsprechenden Netzwerk agiert und sich für bestimmte Zielsetzungen engagiert (z.B. einfach dargestellt durch die häufige Beantwortung von Fragen in Foren oder durch die Bereitstellung von Wissen oder Medien). So entwickelt sich automatisch in jedem dieser Web 2.0- Netzwerke eine eigene auf sozialen Gesichtspunkten basierende Ordnung, welche sehr flexibel und dynamisch ist und sich laufend ändert.

Die Idee, die hinter dem Begriff Enterprise 2.0 steckt (auch wenn dieser bislang nicht sehr präzise definiert wurde) basiert abstrakt gesehen auf den gleichen Prinzipien. Er meint, dass festgelegte, starre Hierachien in Unternehmen weitestgehend minimiert werden sollten und jeder Mitarbeiter zunächst einmal in einem hohen Maß gleichberechtigt ist, sich möglichst umfassend über sämtliche Aktivitäten des Unternehmens informieren kann, jeder Zeit in der Lage ist, eigene Ideen einzubrigen und das Verhalten Anderer kritisieren und bewerten kann.
Das bedeutet in der Praxis zum Beispiel, dass die strikte Strukturierung des Unternehmens in einzelne Abteilungen aufgelöst oder zumindest minimiert oder hinterfragt wird. Anstelle der Strukturierung in Abteilungen sollten weitestgehend Teams nach Anforderungen gebildet werden, welche sich beispielsweise auch selbst nach fachlichen oder sozialen Gesichtspunkten zusammenstellen könnten.
Es muss eine Basis geben, auf der eine ständige Kommunikation und Einbeziehung zwischen aller im Unternehmen beschäftigen Mitarbeiter möglich ist. Und nicht zuletzt muss die Untenehmensführung entsprechend offen und kritikfähig sein und den gesamten Prozess aktiv unterstützen. Gerade dieser Punkt ist mit Sicherheit einer der problematischsten im System, denn auch Vorstandsmitglieder müssen sich so direkter Kritik aussetzen und natürlich den Mitarbeitern ein sehr hohes Maß an Freiraum lassen.

Damit diese Form der Organisation in Unternehmen ab einer bestimmten Größe oder mit mehreren Niederlassungen überhaupt funktioniert, ist eine größtmögliche Vernetzung der Mitarbeiter nötig. Hier ist wird wieder der “Bogen” zum Web 2.0 geschlagen, denn was wäre besser für diesen Zweck geeignet als eine Software, welche ähnlich den Web 2.0- Protalen aufgebaut ist?
Diese wird, natürlich speziell angepasst, bereits von unterschiedlichen Unternehmen entwickelt, meist unter der Bezeichnung Social Enterprise Software und beinhaltet Intranetlösungen für Wikis, Mitarbeiterblogs, Projektmanagement, Unternehmensinformationen, Mitarbeiterdatenbanken, Bewertungs- und Kritikfunktionen u.v.m.

Einer der Hauptakteure in der Verbreitung und Entwicklung des Ansatzes von Enterprise 2.0 in Deutschland ist Sören Stamer, der in seinem Blog Superdistribution.net, über welchen ich eigentlich erst auf dieses Thema gekommen bin, ausführliche Informationen bereitstellt. Er ist außerdem CEO von der Firma CoreMedia AG, die unter anderem Social Software für Ihre Content Management Lösung anbietet.

Ich glaube, dass diese Art von offener Unternehmenskultur viele Firmen auf lange Sicht deutlich weiter bringen würde, da man als Mitarbeiter denke ich wesentlich motivierter ist, wenn man die gesamten Geschäftsprozesse überblicken kann, die Mitarbeiter auch außerhalb der eigenen Abteilung besser kennenlernt und an der Strategie und zukünftigen Entwicklung der Firma aktiv teilnehmen kann. Innovationen und Verbesserungsvorschläge finden so wohl wesentlich schneller den Weg bis zur Umsetzung und das Know- How der Mitarbeiter wird wesentlich effizienter genutzt.

Es ist natürlich die Frage in wie weit das Konzept in sehr großen Konzernen funktioniert, aber ein interessanter Ansatz ist es finde ich auf jeden Fall.

Ob auf mobipocket.com, ciando.com oder libri.de – ein reichhaltiges Angebot an eBooks gibt es inzwischen schon seit über 10 Jahren. Jedoch werden diese scheinbar bisher nur selten benutzt – ich kenne z.B. niemanden, der regelmäßig eBooks liest, mich eingeschlossen.
Ich glaube dies liegt im Wesentlichen daran, dass die bisherigen Möglichkeiten eBooks zu lesen auf dauer ziemlich belastend für die Augen und ziemlich unbequem sind. Ich lese jedenfalls ungern lange Texte am Monitor oder auf meinem Handydisplay…
Diesen Gedanken haben wohl eine Menge großer Konzerne aufgegriffen, denn bereits seit einigen Jahren werden Geräte entwickelt, welche statt mit einem herkömmlichen CRT / LCD / TFT – Display mit einer ganz anderen Darstellungsweise arbeiten, die auch als elektronische Tinte bezeichnet wird. Schrift wird dort auf Kunststoff dargestellt, dessen Oberfläche aus kleinsten mehrfarbigen Kugeln besteht, welche durch elektrische Impulse “gedreht” werden können. Strom wird für die Darstellung somit nur benötigt, um das derzeitige (Schrift-) Bild zu ändern (also um umzublättern).iRiad
Somit ist das Bild natürlich während des Betrachtens einer Seite gänzlich unbewegt und angenehm für die Augen. Die Reflektionseigenschaften sollen denen von echtem Papier nahezu entsprechen.
Inzwischen sind bereits erste Modelle dieser neuen eBook- Reader auf dem Markt. Diese können nicht nur Bücher darstellen, sondern auch Zeitungsartikel, Webseiten, bieten eine Suchfunktion in den Büchern und lassen via Stylus Notizen zu. Neue Bücher oder Zeitungsabonnement können direkt via WLAN ohne zusätzliches Gerät erworben werden und kostenlose RSS- Feeds können ebenfalls abonniert werden. Eines dieser Geräte ist z.B. der iLiad von iRex. Sony und Hitachi bieten ebenfalls Geräte an.

Außerdem plant Amazon zusammen mit Google in Kürze ein Gerät namens Kindle vorzustellen – eventuell schon auf der Frankfurter Buchmesse in dieser Woche. Der Shop von Amazon scheint bereits für das neue Gerät konfiguriert zu sein, denn in einigen Blogs tauchten bereits Screenshots zu Produktseiten auf, welche Bücher in der “Kindle”- Version anbieten. Ich finde das ganze eine wirklich nette Idee und glaube, dass sich das soagar bei angemessenen Preisen relativ schnell etablieren würde. Ich erinnere mich, wie schnell ich vom Kaufen von CDs zu Onlineangeboten wie Musicload oder Napster gewechselt bin…

Bücher könnten so natürlich mit wesentlich geringerem Kostenaufwand publiziert werden und Vertriebskanäle würden vermutlich schlanker werden. Auch wenn das nicht unbedingt erfreulich für das Unternehmen wäre, in dem ich derzeit arbeite / studiere, finde ich das ganze doch sehr interessant…

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